Home-Office und Home-Schooling

Home-Office und Home-Schooling

Hallo zusammen,

heute gibt es von mir einen Erleb­nis­be­richt zum Thema Home-Schoo­ling bezie­hungs­weise Home-Office. Seit vielen Monaten beschäf­tigt uns Corona, doch glück­li­cher­weise hatten wir im ersten Lock­down das Glück, weiter in der Agentur arbeiten zu können und einen relativ normalen Arbeits­alltag beizu­be­halten. In der zweiten Phase hat mich dann eine zwei­wö­chige Quaran­täne mit Home-Schoo­ling und Home-Office erwischt und ich muss sagen, ich habe posi­tive aber auch nega­tive Erfah­rungen gemacht. Diese möchte ich im Folgenden mit Euch teilen:

Positive Aspekte

Vorteile sind die Zeit­ein­tei­lung, die man sich selbst noch etwas flexi­bler setzen kann und dass ich einfach Zuhause bin. Zuhause sein ist einfach schön, dort fühle ich mich am wohl­sten. Außerdem ist es ange­nehm, sich die Fahr­zeiten zu sparen, denn die sind wirk­lich hoch, wenn man das Ganze mal hoch­rechnet. Beson­ders schön finde ich persön­lich, dass mein Hund da ist und immer ganz lieb auf dem Schoß oder auf dem Boden liegt und einfach ein wohliges Umfeld schafft.
In der Schule ist das Ganze glaube ich Gewöh­nungs­sache. Home-Schoo­ling klappt in meinen Augen besser als Home-Office aller­dings ist es natür­lich auch etwas anderes als zusammen im Klas­sen­raum zu sitzen. Ein Vorteil ist, dass die Kameras während der Video­kon­fe­renzen nicht ange­macht werden müssen und man mit dem letzten fertig machen auch mal bis zu den Pausen zwischen den Konfe­renzen warten kann. Anson­sten gelten hier die glei­chen Vorteile wie fürs Homeoffice.

Negative Aspekte

Im Bezug auf die Arbeit kann ich sagen: Für die mögliche flexible Arbeits­ein­tei­lung muss man einfach der Typ sein. Jemand der sich schnell ablenken lässt, ist zuhause viel­leicht nicht so gut aufge­hoben. Sich einfach hinsetzen, konzen­triert zu arbeiten ohne sich von den anderen Personen im Haus­halt ablenken zu lassen, ist nicht so einfach. Dann kommt natür­lich noch die Technik hinzu. Sei es der Fern­seher, das Radio oder das eigene Mobil­gerät. In einem Augen­blick wird noch etwas für den Kunden auf den sozialen Netz­werken geteilt, dann wird eigent­lich nur kurz zum eigenen Profil geswitcht und schon erwischt man sich dabei, durch seinen eigenen Feed zu scrollen. Wer kennt das nicht? Auch schwierig ist, dass sich das Arbeits­um­feld und der Wohn­raum vermi­schen und dieses gedank­liche beenden der Arbeit viel schwie­riger ist, als wenn man vom Büro nach Hause fährt.
Die Dead­lines im Griff halten, der Umgang mit provi­so­ri­scher Technik im Home-Office, aber vor allem die Kommu­ni­ka­tion muss geübt werden. Ganz einfache Sachen, die sonst mal eben auf Zuruf funk­tio­nieren, bedürfen im Home­of­fice immer eines Tele­fo­nats oder einer E‑Mail. Ganz schön nervig! Außerdem fehlt der Kontakt zu den Kollegen. Die Arbeits­at­mo­sphäre ist eine andere, wenn die Kollegen um einen herum sind. Wenn man, wie ich, seine Kollegen mag, fehlt vor allem das zwischen­mensch­liche Zusam­men­sein. Dinge wie sich doch mal eben nett zwei Minuten über das Wochen­ende auszu­tau­schen, sich zusammen einen Tee zu kochen oder die Pause gemeinsam zu verbringen, sind im Home­of­fice nicht möglich.
In der Schule kann es aller­dings schon proble­ma­tisch werden, wenn die Verbin­dung zum Internet zu schlecht für eine Video­kon­fe­renz ist oder man auch einfach mit den Programmen nicht so vertraut ist, wie die Mitschüler, die bereits auf der Arbeit damit Kontakt hatten, da teil­weise mehr Kennt­nisse voraus­ge­setzte werden, als vorhanden sind. Ich muss aller­dings sagen, dass es von Mal zu Mal einfa­cher wird. Auch ein Nach­teil ist das Beschaffen von Mate­rial, denn dass die Drucker­pa­trone voll ist, über­haupt ein Drucker da ist oder die Mate­ria­lien von Zuhause aus problemlos druckbar sind, ist nicht immer so ganz gewähr­lei­stet und viele Lehrer haben leider noch nicht verstanden, dass man das Mate­rial besser einen Tag zu früh als während der Konfe­renz hoch­lädt. Auch wenn es zum Zeit sparen ganz schön ist, ist das Lernen ohne Kamera irgendwie anonym. Wenn die Kamera an ist, ist es aber auch gleich­zeitig wieder privat, da man fremde Leute, die man sonst auf neutralem Boden sieht, in sein Zuhause blicken lässt. Darüber ist meine Meinung also offen­sicht­lich noch sehr gespalten.

Mein Fazit ist:

Ich kann Home-Office machen, wenn es sein muss, würde aber jeder Zeit den Gang ins Büro bevor­zugen. Bei der Schule sieht das anders aus. Die Schule Zuhause ist für mich voll­kommen okay, das liegt aber beson­ders daran, dass ich eine Menge Kilo­meter spare und mich meine tech­ni­sche Ausstat­tung hierbei nicht so einschränkt wie beim Arbeiten. Momentan sind es durchaus sinn­volle Maßnahmen, die es in meinen Augen zu unter­stützen gilt und aufgrund dessen sehe ich das Ganze momentan positiv. Dennoch hoffe ich aber bis zum Ende meiner Ausbil­dung nicht allzu oft ins Home-Office zu müssen und dass die Schule bald wieder normal läuft.

Eure Hannah

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