Social Media2018-05-24T15:19:28+00:00

Social Media

Unter Social Media versteht man digitale Medien und Technologien, die den Zweck haben, ihre Nutzer untereinander kommunikativ zu vernetzen. Gleichzeitig versetzen sie jeden einzelnen Teilnehmer in die Lage, seinen eigenen Content zu erstellen und zu verbreiten. Die bekanntesten sozialen Medien sind Facebook und Twitter, andere Instagram, Snapchat oder Pinterest. Auch Blogs fallen unter den Oberbegriff Social Media.

In der Markenkommunikation werden Social Media immer wichtiger: Mit relativ geringem organisatorischen und materiellem Aufwand erlauben sie es, mit Millionen von potenziellen Kunden in direkten Kontakt zu treten und diese als Multiplikatoren der eigenen Botschaft zu verwenden. Erfolgreiche Postings haben so die Chance „viral“ zu werden und sich innerhalb kürzester Zeit zu verbreiten, indem sie von immer mehr Menschen gesehen, geteilt oder retweetet werden.

Über Social Media können Unternehmen direkt mit ihren Kunden in Kontakt treten, ohne dafür den Arbeitsplatz verlassen zu müssen.

Social Media vs. Klassische Massenmedien

Einige der wichtigsten Unterschiede im Überblick:

Niedrige Eintrittsbarrieren: Social Media sind jedem zugänglich, meist kostenlos und ohne großes technisches Know-how zu bedienen.

Mehrdimensionale Kommunikation: Der Urheber ist immer gleichzeitig auch Empfänger. Viele kommunizieren mit vielen.

Globale Reichweite: Die eigene Botschaft ist nicht mehr räumlich begrenzt, sondern kann überall auf der Welt gesehen werden.

Echtzeit-Kommunikation: Die Veröffentlichung funktioniert ohne Zeitverzögerung und zieht im Idealfall eine direkte Reaktion nach sich.

Multimedialität: Social Media erlauben es dem Nutzer für jeden Anlass das passende Medium zu wählen: Text, Bilder, Filme oder Ton.

Aktualität: Es gibt keinen Redaktionsschluss.

Die wichtigsten sozialen Medien

Facebook: Auf Facebook gepostete Nachrichten werden von sogenannten „Freunden“ gesehen und können von diesen „geteilt“ werden, sodass wiederum deren Freunde ebenfalls Einblick haben. So ist es möglich, dass Nachrichten sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Nachrichten können in jeder beliebigen Form gepostet werden, auch das Verlinken anderer Artikel oder Beiträge aus dem Netz ist möglich.

Twitter: Eine Art Kurznachrichtendienst, der es dem Nutzer erlaubt 140 Zeichen lange „Tweets“ abzusetzen, die dann von den sogenannten „Followern“ gelesen werden. Analog zum Teilen bei Facebook gibt es die Möglichkeit Tweets zu „retweeten“.

Instagram: Instagram funktioniert ausschließlich über Bilder, die die einzelnen User veröffentlichen. User folgen sich untereinander, d. h. sie abonnieren ihren jeweiligen Stream und bekommen so immer die neuesten Bilder angezeigt.

Snapchat: User kreieren kurze Film-Botschaften, die an Freunde versendet werden und nur kurze Zeit einsehbar sind.

Pinterest: Jeder User hat eine Pinnwand, an die er Bilder, Videos und Notizen heften und für seine Freunde sichtbar machen kann.

Blogs: Kurz für Weblog, also „Netz-Tagebuch“. Blog-Anbieter wie Blogger, Blogspot oder WordPress bieten ihren Usern die Möglichkeit, eigene redaktionelle Inhalte auf einer mehr oder weniger frei gestaltbaren Website zu erstellen. Gratismodelle erlauben geringen gestalterischen Spielraum, halten etwa eine begrenzte Auswahl an Templates bereit, in die der User „hineinarbeiten“ kann, Bezahlmodelle hingegen geben ihm alle Fäden in die Hand.

Tumblr: Eine Mischung aus Blog und der Sharing-Funktion gängiger sozialer Medien: Blogbeiträge können durch „Reblogging“ geteilt werden.

Risiken von Social Media

Die zahlreichen Vorteile – große Reichweite und Geschwindigkeit der Verbreitung – können sich natürlich auch als nachteilig erweisen: Dann nämlich, wenn sie auf Inhalte wirken, die man als Unternehmer lieber diskret behandelt wissen möchte. Eine schriftliche Auseinandersetzung mit dem Kunden, ein unüberlegtes Wort, eine Unachtsamkeit gehen plötzlich um die Welt und sorgen im schlimmsten Fall für den Shitstorm, vor dem sich jeder Unternehmer fürchtet.

Deshalb ist es unabdingbar, sich genau zu überlegen, was man in den sozialen Medien postet und teilt. Social Media suggeriert große Unmittelbarkeit, Geschwindigkeit und damit auch eine gewisse Flüchtigkeit, aber das heißt nicht, dass man jeder Laune impulsiv nachgeben sollte. Ein Facebook- oder Twitter-Account bedarf einer gewissenhaften Redaktion und einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Machen Sie sich für jeden Monat einen ganz genauen Plan, was Sie veröffentlichen möchten. Je weniger Sie improvisieren müssen, umso besser. Stellen Sie außerdem jemanden bereit, der die eingehenden Kommentare prüft, und moderieren Sie eventuell entstehende Diskussionen. Ihr Social-Media-Schaufenster muss genauso gepflegt werden wie das ihres Ladenlokals.

So geht’s:
1. Schritt: Sie denken darüber nach, mit Ihrem Unternehmen auf Social Media aktiv zu werden, wissen aber nicht genau, welche Plattform für sie die geeignetste ist? Wir beraten Sie gern!
2. Schritt: Möchten Sie Ihren Account selbst betreuen und benötigen nur etwas Starthilfe? Wir richten mit Ihnen gemeinsam das Kundenkonto ein und machen Sie mit allen Funktionen vertraut.
3. Schritt: Sie wollen unseren Rundum-Service in Anspruch nehmen? Dann besprechen wir mit Ihnen das geeignete Modell, kümmern uns um die redaktionelle Arbeit und die Moderation.

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