Werbung in ChatGPT? Ja, das geht jetzt wirklich.

Werbung in ChatGPT? Ja, das geht jetzt wirklich.

Google Ads kennen wir. Meta Ads sowieso. LinkedIn Ads auch.

Aber Werbung in ChatGPT?

Ja, die gibt es jetzt tatsäch­lich – und mitt­ler­weile auch in Deutsch­land. Für mich ist das einer der span­nendsten neuen Werbe­ka­näle, die wir uns aktuell anschauen können.

Denn Menschen nutzen ChatGPT längst nicht mehr nur für einzelne Fragen. Sie recher­chieren, verglei­chen Ange­bote, suchen nach Lösungen und bereiten Entschei­dungen vor.

Und genau in diesen Momenten können Unter­nehmen jetzt mit ihrer Werbung sichtbar werden.

Aber wie sieht Werbung in ChatGPT überhaupt aus?

Erst einmal wichtig: Niemand kauft sich mit einer Anzeige in die Antwort von ChatGPT ein.

Die eigent­liche Antwort und die Werbung bleiben klar vonein­ander getrennt. Anzeigen werden eindeutig als solche gekennzeichnet.

Das finde ich persön­lich ziem­lich entschei­dend. Denn Werbung soll sichtbar sein – aber nicht so tun, als wäre sie eine neutrale Empfeh­lung der KI.

Der Kontext entscheidet

Richtig inter­es­sant wird es bei der Frage, wann eine Anzeige erscheint.

Von Google Ads kennen wir vor allem die Keyword-Logik: Jemand sucht einen bestimmten Begriff und passend dazu werden Anzeigen ausgespielt.

Bei ChatGPT spielt der Kontext der Unter­hal­tung eine wesent­lich größere Rolle. Dazu kommen Möglich­keiten wie Geo-Targe­ting und Custom Audiences.

Und genau das macht die Sache so spannend.

Jemand sucht nicht einfach nach einem bestimmten Begriff, sondern beschreibt viel­leicht ausführ­lich ein Problem, vergleicht Möglich­keiten und sucht nach einer passenden Lösung.

Für Werbung ist das ein ziem­lich inter­es­santer Moment.

Nicht nur sichtbar, sondern auch messbar

Natür­lich wollen wir am Ende wissen: Was bringt die Kampagne?

Auch ChatGPT Ads lassen sich messen und opti­mieren. Klicks, Impres­sions und Conver­sions können ausge­wertet werden. Je nach Kampagne erfolgt die Abrech­nung über CPC oder CPM, auch eine Conver­sion-Opti­mie­rung ist möglich.

Also: Kampagne aufsetzen, laufen lassen und Daumen drücken?

Zum Glück nicht.

Man kann Ergeb­nisse auswerten, Kampa­gnen anpassen und nach und nach heraus­finden, welche Botschaften und Aussteue­rungen beson­ders gut funktionieren.

Und was kostet der Spaß?

Eine allge­mein­gül­tige Antwort gibt es natür­lich nicht. Branche, Ziel­gruppe und Kampa­gnen­ziel spielen auch hier eine Rolle.

Für einen sinn­vollen ersten Test empfehlen wir aktuell etwa 2.000 Euro Media­budget pro Monat. Wer genü­gend Daten für eine belast­ba­rere Opti­mie­rung sammeln möchte, sollte eher mit 3.000 bis 5.000 Euro monat­lich rechnen – jeweils zuzüg­lich Agenturhonorar.

Mein Tipp wäre deshalb: Lieber einen vernünf­tigen Test aufsetzen, als mit einem Mini-Budget einmal kurz rein­zu­schnup­pern und anschlie­ßend zu entscheiden, dass der Kanal „nicht funktioniert“.

Warum das gerade so spannend ist?

Ganz einfach: Weil der Kanal neu ist.

ChatGPT Ads befinden sich noch im Ausbau. Funk­tionen und Möglich­keiten können und werden sich also weiterentwickeln.

Aber genau deshalb finde ich die aktu­elle Phase interessant.

Unter­nehmen können jetzt Erfah­rungen sammeln, testen und heraus­finden, welche Rolle ChatGPT künftig im eigenen Marke­ting-Mix spielen kann.

Denn eines finde ich an diesem Werbe­kanal beson­ders spannend:

Wir versu­chen nicht nur, Aufmerk­sam­keit zu erzeugen. Wir können genau dann sichtbar werden, wenn sich jemand bereits aktiv mit einer Entschei­dung beschäftigt.

Und das ist für Werbung ein ziem­lich guter Moment.

Lust, zu den Ersten zu gehören?

Wir über­nehmen gerne Ihre ChatGPT-Kampagne – von Konzep­tion und Einrich­tung über Anzei­gen­in­halte und Tracking bis zur laufenden Optimierung.

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