Internationale Perspektive, lokale Praxis: Mein Marketing-Praktikum bei der CGW GmbH

Internationale Perspektive, lokale Praxis: Mein Marketing-Praktikum bei der CGW GmbH

Hi! Ich bin Pharis. Ich studiere Busi­ness Admi­nis­tra­tion an der Boston Univer­sity und spiele Fußball am College in den USA. Diese Mischung aus Struktur, Team­geist und Wett­kampf begleitet mich auch in der Arbeitswelt.

Vom 5. bis 16. Januar durfte ich bei der CGW GmbH in Willich rein­schnup­pern – einer Marke­ting-Agentur, in der Krea­ti­vität und Technik Hand in Hand gehen. Ziel meines Prak­ti­kums war es, gene­relle Einblicke ins Marke­ting zu erhalten und zu sehen, wie KI-Tools den Arbeits­alltag sinn­voll unter­stützen. Doch darüber hinaus merkte ich schnell, dass Marke­ting auch eine Frage von Stra­tegie, Timing und Klar­heit ist – und dass Selbst­stän­dig­keit mehr bedeutet als Selbst­stän­dig­keit im Namen. Es ist ein Blick hinter die Kulissen eines mittel­stän­di­schen Unter­neh­mens: Wie man Kunden erreicht, Budgets sinn­voll einsetzt und ein Team auf Kurs hält. Nach zwei inten­siven Wochen weiß ich: Wer Marke­ting ernst­haft voran­treibt, braucht Hingabe, gute Prompts und die Bereit­schaft, Verant­wor­tung zu über­nehmen – sowohl im Team als auch für die eigene Lernentwicklung.

Die zentralen Aktivitäten waren folgende:

  • Kunden­vi­deos und Content-Produk­tion: Ich trug zur Planung, Skript­er­stel­lung und zum finalen Schnitt bei. Ziel war es, Botschaften klar, prägnant und visuell anspre­chend zu vermit­teln. Die Arbeit zeigte mir, wie Content-Stra­tegie, Tona­lität und Timing zusam­men­wirken, um eine Marke wirksam zu positionieren.
  • KI-basierte Präsen­ta­tion: Die Präsen­ta­tion rund um KI sollte nicht nur theo­re­tisch sein, sondern direkt im Marke­ting-Alltag anwendbar. Hier lernte ich, wie man komplexe Tech­no­lo­gien verständ­lich macht, Mehr­wert demons­triert und Blick­winkel auf reale Anwen­dungs­fälle öffnet.
  • Über­set­zungen von Websites: Deut­sche Inhalte ins Engli­sche über­tragen – darauf achten, dass Tona­lität, Kultur­codes und Ziel­grup­pen­fokus stimmen. Das zeigte mir, wie wichtig Sprache als Brücke zwischen Märkten ist.
  • Daten­ori­en­tierte Entschei­dungen: Unter­stüt­zung bei Excel-Auswer­tungen und Dash­board-Erstel­lung. Daten bilden das Rück­grat vieler Marke­ting­ent­schei­dungen. Gute Visua­li­sie­rung hilft, Stra­te­gien zu begründen und Erfolge sichtbar zu machen.
  • Vertrags­prü­fung: Eine früh­zei­tige Ausein­an­der­set­zung mit Vertrags­klau­seln lehrte mich, wie recht­liche Rahmen­be­din­gungen Marke­ting- und Geschäfts­pro­zesse beein­flussen. Präzi­sion in Kommu­ni­ka­tion ist hier kein Luxus, sondern Pflicht.
  • KI-Tele­fonbot-Tests: Prak­ti­sche Tests zur Gesprächs­füh­rung gaben mir ein Einblick, wie die Auto­ma­ti­sie­rung in Kunden­ser­vice-Prozessen wirken kann und wo mensch­liche Nennung nach wie vor gefragt ist.

Die zentralen Tools waren:

  • Canva: Für visu­elle Gestal­tung, Marken­füh­rung und Social-Media-Content
  • HeyGen: KI-gestützte Videoproduktion
  • ChatGPT /​Google Gemini /​Perple­xity
  • Excel: Daten­ana­lyse und Bear­bei­tung von Kundenaufträgen
  • CapCut: Schneiden von Videos

Was Marketing für mich bedeutet – und warum Selbstständigkeit Sinn macht

Marke­ting ist mehr als Werbe­mittel und Kampa­gnen. Es ist eine Diszi­plin, die verstanden werden will: Wer ist die Ziel­gruppe, welche Werte sollen vermit­telt werden, welche Kanäle errei­chen die Kunden am effek­tivsten, und wie messen wir den Erfolg? Im Prak­tikum wurde mir klar: Effek­tives Marke­ting braucht Konsis­tenz, Analytik und Mut zum Expe­ri­men­tieren. Man muss Ideen testen, Ergeb­nisse bewerten und aus Fehl­schlägen lernen.

Gleich­zeitig hat mich die Zeit bei CGW auch zum Nach­denken über Selbst­stän­dig­keit ange­regt. Ein mittel­stän­diges Unter­nehmen zu leiten, heißt, Ressourcen zu managen, Prozesse zu opti­mieren und ein Team gezielt zu moti­vieren. Welche Struk­turen braucht es, damit Marke­ting­ideen in Budgets, Zeit­pläne und klare Verant­wort­lich­keiten über­tragen werden können? Welche Hürden treten auf, wenn Entschei­dungen getroffen werden, und wie lässt sich eine Kultur schaffen, in der jeder Verant­wor­tung über­nimmt? Diese Fragen beschäf­tigen mich stärker denn je. Die Erkenntnis: Wenn ich einmal selbst etwas aufbauen möchte, ist es sinn­voll, heute schon die Grund­lagen zu verstehen – von der Kunden­ge­win­nung über Vertrieb bis hin zur opera­tiven Organisation.

Highlights

  • Die KI-Update-Präsen­ta­tion: Einblick bekommen, wie man komplexe Tech­no­logie greifbar macht und konkrete Praxis­be­züge herstellt.
  • Praxis­nähe im Marke­ting: Inhalte, Kanäle und Ziel­gruppen genau abstimmen – von der Botschaft bis zur Umsetzung.
  • Team­kultur und Feed­back: Offenes Feed­back, schnelle Itera­tionen und der Drang, die eigenen Prompts und Work­flows fort­wäh­rend zu verbessern.
  • Selbst­stän­dig­keit als Lern­ziel: Verstehen, wie Mittel­ständler arbeiten, planen und wachsen – und welche Rolle Marke­ting dabei spielt.

Ausblick – was ich mitnehme

Ich gehe aus dem Prak­tikum mit einer gestärkten Perspek­tive auf Marke­ting, aber auch mit der Über­zeu­gung, dass Unter­neh­mertum eine realis­ti­sche Option ist. Die verwen­deten Tools beherr­sche ich besser, die Frage­stel­lungen, wie Marke­ting messbar erfolg­reich wird sind klarer geworden. Dazu kommt eine neue Haltung: Dinge nicht nur zu machen, sondern sie auch zu erklären – und zu planen, wie man etwas eigen­ständig aufbauen könnte.

Vielen Dank CGW!

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