10 Must-haves für den perfekten Prompt

10 Must-haves für den perfekten Prompt

Bei der Arbeit mit KI-Programmen ist es wie beim Radio: Sie müssen die Leute da abholen, wo sie gerade stehen. Entweder mit einer guten Story – oder eben mit dem perfekten Prompt. Egal ob ChatGPT, Claude, Perple­xity, Google Gemini oder ein anderes Programm – die KI muss ein paar Dinge von Anfang an wissen, damit sie Ihren Erwar­tungen gerecht werden kann und ihr volles Poten­zial entfaltet. Nur so bekommen Sie die best­mög­liche Antwort.

Hier sind 10 Must-haves für einen guten Prompt:

  1. Klare Aufga­ben­stel­lung: Wollen Sie einen Text oder eine Liste? Erklä­rungen oder Bilder? Machen Sie das von Anfang an klar. Nur, wenn Sie die Kern­auf­gabe klar­stellen, kann die KI Ihnen helfen.
  2. Ziel­gruppe defi­nieren: Für wen soll der Inhalt sein? Eine bestimmte Alters­gruppe, Kunden, Unter­nehmen oder Snooker-Profis? Je nachdem, wer sich ange­spro­chen fühlen soll, muss Ihr Prompt Wissen voraus­setzen können – oder eben erklären.
  3. Kontext geben: Worum geht es über­haupt? An welchem Projekt arbeitet die KI mit? Gibt es Beispiele? Je mehr die KI weiß, desto präziser kann sie antworten.
  4. Rollen­an­wei­sung: Mein Lieb­lings­hack: Sagen Sie der KI, als was sie gerade schreibt. „Du bist Rechts­an­walt und kennst dich mit KI aus – sag mir, …“ – das gibt Ihrem digi­talen Helfer eine klare Funk­tion und verbes­sert das Ergebnis.
  5. Tonfall und Stil: Legen Sie fest, ob Sie einen Stern-Artikel haben wollen oder humor­volle Mantras für jeden Tag. Wünschen Sie sich einfach einen Tonfall oder Stil.
  6. Struk­tur­vor­gaben: Zwischen­über­schriften, Fließ­text, Liste, Stich­punkte – wie soll das Ergebnis aussehen und geglie­dert sein?
  7. Umfang/​Länge: Machen Sie eine klare Angabe zur Länge, zum Beispiel „maximal 1.000 Zeichen“ oder „in zwei kurzen Sätzen“.
  8. Wich­tige Keywords/​Begriffe: Nennen Sie Marken­namen oder Begriffe, die unbe­dingt enthalten sein müssen. Sie können die KI sie dann sinn­voll einsetzen lassen – je nachdem, was Sie am Ende haben wollen.
  9. Ausschluss­kri­te­rien: Vorschläge, aber keine Tipps. Einen Text, aber keine Zwischen­über­schriften. Sagen Sie einfach, was Sie nicht wollen, dann bekommt die KI einen besseren Über­blick über Ihre Erwartungen.
  10. Call-to-Action (CTA): Wenn die Leser/​Nutzer am Ende etwas tun sollen („Jetzt kaufen“, „Mehr erfahren“, …), dann beschreiben Sie der KI das von Anfang an. So errei­chen Sie Ihr Ziel besser.

Das Schöne ist: Haben Sie einmal einen guten Prompt, können Sie ihn immer wieder nutzen. Spei­chern Sie ihn sich am besten ab, damit Sie immer wieder Zugriff darauf haben. Und wenn Ihnen zwischen­durch Verbes­se­rungen auffallen – probieren Sie sie einfach aus. Der riesige Vorteil ist: Man kann nichts kaputtmachen.

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