Weih­nachts­fei­er beim “Ollen Han­sen”

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Zur dies­jäh­ri­gen Weih­nachts­fei­er kehr­te das Team der CGW GmbH im Ate­lier des Künst­lers Peter-Tor­sten “Pit” Schulz in Mül­heim an der Ruhr ein. Sinn und Zweck des Abends war es natür­lich, ein­mal abseits der Arbeit Zeit mit­ein­an­der zu ver­brin­gen, aber auch, sich inspi­rie­ren zu las­sen von der schier uner­schöpf­li­chen Krea­ti­vi­tät und Lebens­lust des Künst­lers. Pit hat sich in den Sieb­zi­ger­jah­ren mit dem Bil­der­buch um den “Ollen Han­sen” einen Namen gemacht: ein klei­nes Häus­chen mit rotem Dach, das er in gro­ßen Stim­mungs­land­schaf­ten platz­ier­te. Aber das ist nur das bekann­te­ste Werk in einer lan­gen, pro­duk­ti­ven Lauf­bahn, in der Pit geschrie­ben, gedich­tet, gemalt, foto­gra­fiert, getex­tet und gesam­melt hat – und das immer noch tut, mit anstecken­der Begei­ste­rung und Lie­be.

Sein Ate­lier ist dem­nach auch eine rie­si­ge Fund­gru­be von Bil­dern, Skulp­tu­ren, Zeich­nun­gen, Fotos, Büchern, Kalen­der­blät­tern, Gedicht­bän­den, Schil­dern, Instal­la­tio­nen, Baste­lei­en, wit­zi­gen Objek­ten, kurio­sen Sam­mel­stücken und dem, was man abfäl­lig “Trö­del” nennt. Aber in die­sem Kon­text erhal­ten die Din­ge eine ganz neue Bedeu­tung. In jeder Ecke kann man etwas ent­decken und wenn man meint, man habe jetzt alles gese­hen, dreht man sich um und es eröff­net sich noch ein­mal eine neue Per­spek­ti­ve, die alles in einem ande­ren Licht erschei­nen lässt. Es herrscht eine Art geord­ne­tes krea­ti­ves Cha­os, das ansteckend wirkt: Das Ate­lier ist ein biss­chen wie ein Laby­rinth, aber man merkt, dass da eine eige­ne, frem­de Logik bei der Ein­rich­tung am Werk war. Der gan­ze Raum atmet die Luft eines ereig­nis­rei­chen Lebens vol­ler Neu­gier und Aben­teu­er­lust.

Die weni­gen Abend­stun­den waren dann auch rand­voll gepackt mit Ein­drücken, eine ech­te Sinn-Flut gewis­ser­ma­ßen. Nach einem gemüt­li­chen Klön­sch­nack an uri­gen Holz­ti­schen, umge­ben von Kunst, durf­ten sich alle noch ein oder auch meh­re­re Andenken aus­su­chen und signie­ren las­sen. Vie­le waren sich sicher: Hier fah­re ich wie­der hin – und wahr­schein­lich wird man dann alles wie­der mit ganz ande­ren Augen sehen.

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