Rekord­ver­such beim St. Mar­tins Zug von Schaf­f­rath

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Der St. Mar­tins Zug hat am Nie­der­rhein eine lan­ge Tra­di­ti­on. In den ersten Novem­ber­wo­chen wird des Hei­li­gen gedacht, der im bit­ter­kal­ten Win­ter ein Zei­chen der Näch­sten­lie­be setz­te und sei­nen Man­tel mit einem Bett­ler teil­te. Beson­ders für Kin­der ist der Umzug ein ech­tes Ereig­nis: Mit selbst geba­stel­ten Later­nen zie­hen sie sin­gend durch die abend­li­chen Stra­ßen. Anschlie­ßend wird die histo­ri­sche Man­tel­tei­lung von Schau­spie­lern nach­ge­stellt. Man­che Kin­der gehen danach noch von Tür zu Tür, um sich für ein Ständ­chen ein paar Süßig­kei­ten abzu­ho­len. Und zum Früh­stück gibt es einen saf­ti­gen Weck­mann: ein Hefe­teig­männ­chen mit Pfei­fe, je nach Geschmack mit Rosi­nen, Man­deln oder Zucker­guss ver­fei­nert. Herr­lich!

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Lei­der wird die alte Tra­di­ti­on immer mehr vom US-ame­ri­ka­ni­schen Hal­lo­ween abge­löst und die Kom­mu­nen haben oft nicht genug Mit­tel, um die Umzü­ge noch zu finan­zie­ren. In Mön­chen­glad­bach sprang daher das nie­der­rhei­ni­sche Möbel­haus Schaf­f­rath ein: Am 13.11.2016 ging es um 17:30 Uhr auf dem Park­platz der Mön­chen­glad­ba­cher Schaf­f­rath-Filia­le los. Nach dem Umzug tra­fen sich dort alle wie­der zum gro­ßen Mar­tins­feu­er. Ein ört­li­cher Bäcker stell­te mit dem größ­ten Weck­mann der Welt – immer­hin 7,60 m groß! – einen neu­en Rekord auf. Kin­der, die recht­zei­tig ange­mel­det wor­den waren, freu­ten sich über eine Gra­tis-St. Mar­tins-Tüte. So war es für alle ein mehr als gelun­ge­ner Abend. Der Plan ist, den Umzug in den kom­men­den Jah­ren als größ­ten sei­ner Art am Nie­der­rhein zu eta­blie­ren.

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