AGB 2018-03-28T14:36:49+00:00

All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen der CGW GmbH

1. Ge­gen­stand des Ver­tra­ges

1.1. Die nach­stehenden All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen gel­ten für al­le Rechts­ge­schäf­te der CGW GmbH, nach­fol­gend in Kurz­form „Agen­tur“ ge­nannt, mit ih­ren Ver­trags­part­nern, nach­ste­hend in Kurz­form „Kun­de“ ge­nannt. Von die­sen Ge­schäfts­be­din­gun­gen ab­wei­chen­de Be­din­gun­gen des Kun­den wer­den von der Agen­tur nur nach ge­son­der­ter und schrift­li­cher An­er­ken­nung ak­zep­tiert.

1.2. Al­le Ver­ein­ba­run­gen, die zwi­schen der Agen­tur und dem Kun­den zwecks Aus­füh­rung ei­nes Auf­tra­ges ge­trof­fen wer­den, sind in schrift­li­cher Form zu ver­ein­ba­ren. Än­de­run­gen, Er­gän­zun­gen und Ne­ben­ab­re­den be­dürf­en zu ih­rer Wirk­sam­keit der Schrift­form.

1.3. Die­se Ge­schäftsbedingungen gel­ten auch für al­le künf­ti­gen Ge­schäfts­be­zie­hun­gen mit dem Kun­den, auch wenn sie nicht noch­mals aus­drüc­klich ver­ein­bart wer­den.

1.4. Die Agen­tur er­bringt Dienst­leis­tun­gen aus den Be­rei­chen Mar­ke­tingberatung, Full­ser­vi­ce Wer­be­agen­tur. Die de­tail­lier­te Be­schrei­bung der zu er­brin­gen­den Leis­tun­gen er­ge­ben sich aus den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen, Brie­fings, Pro­jekt­ver­trä­gen, de­ren An­la­gen und Leis­tungs­be­schrei­bung der Agen­tur.

2. Ver­trags­schluss, Ver­trags­be­stand­tei­le und Än­de­run­gen des Ver­tra­ges

2.1. Vor­be­halt­lich ent­gegenstehender in­di­vi­du­el­ler Ver­ein­ba­run­gen kommt der Ver­trag grund­sätz­lich durch schrift­li­che oder durch per E-Mail er­fol­gen­de Be­stä­ti­gung des Auf­trags zus­tan­de. Grund­la­ge für die Agen­tu­rarbeit und Ver­trags­be­stand­teil ist ne­ben dem Pro­jektvertrag und sei­nen An­la­gen das vom Kun­den der Agen­tur aus­zu­hän­di­gen­de Brie­fing. Wird das Brie­fing vom Kun­den der Agen­tur münd­lich oder fern­münd­lich mit­ge­teilt, so erstellt die Agen­tur über den In­halt des Brie­fings ein Re-Brie­fing, wel­ches dem Kun­den in­ner­halb von fünf Werk­ta­gen nach der münd­li­chen oder fern­münd­li­chen Mit­tei­lung über­ge­ben wird. Die­ses Re-­Brie­fing wird ver­bind­li­cher Ver­trags­be­stand­teil, wenn der Kun­de die­sem Re­-Brie­fing nicht in­ner­halb von fünf Werk­ta­gen wi­der­spricht.

2.2. Je­de Än­de­rung und/oder Er­gän­zung des Ver­tra­ges und/oder sei­ner Be­stand­tei­le be­darf der Schrift­form. Da­durch ent­ste­hen­de Mehr­ko­sten hat der Kun­de zu tra­gen.

2.3. Er­eig­nis­se hö­he­rer Ge­walt be­rech­tigen die Agen­tur das vom Kun­den be­auf­trag­te Pro­jekt um die Dau­er der Be­hin­de­rung und ei­ner an­ge­mes­se­nen An­lauf­zeit hi­naus­zu­schie­ben. Ei­n Scha­dens­er­satz­an­spruch des Kun­den ge­gen die Agen­tur re­sul­tiert dar­aus nicht. Dies gilt auch dann, wenn da­durch für den Kun­den wich­ti­ge Ter­mi­ne und/oder Er­eig­nis­se nicht ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen und/oder nicht ein­tre­ten.

3. Ur­he­ber- und Nut­zungs­rech­te

3.1. Der Kun­de er­wirbt mit der voll­stän­di­gen Zah­lung des ver­ein­bar­ten Ho­no­rars für die ver­tra­glich ver­ein­bar­te Dau­er und im ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Um­fang die Nut­zungs­rech­te an al­len von der Agen­tur im Rah­men die­ses Auf­tra­ges ge­fer­tig­ten Ar­bei­ten. Die­se Übertr­agung der Nut­zungs­rech­te gilt, so­weit ei­ne Über­tra­gung nach deut­schem Recht mög­lich ist und  gilt für die ver­ein­bar­te Nut­zung im Ge­biet der Bun­des­re­pub­lik Deutsch­land. Nut­zun­gen, die über die­ses Ge­biet hi­naus­ge­hen, be­dürf­en ei­ner schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung im Rah­men des Auf­tra­ges oder ei­ner ge­son­der­ten schrift­li­chen Ne­ben­ab­re­de. Nut­zungs­rech­te an Ar­bei­ten, die bei Be­en­di­gung des Ver­tra­ges noch nicht be­zah­lt sind, ver­blei­ben vor­be­halt­lich an­der­wei­tig ge­trof­fe­ner Ab­ma­chun­gen bei der Agen­tur.

Nach Be­en­di­gung des Ver­tra­ges ver­blei­ben al­le Nut­zungs­rech­te bei der Agen­tur. Es sei denn,  in ei­nem se­pa­ra­ten Agen­tur­ver­trag wird aus­drückl­ich ei­ne an­de­re Form der Nut­zungsrechte über das Ver­trags­en­de hi­naus de­fi­niert.

Wer­den zur Ver­trags­er­fül­lung Drit­te durch die Agentur direkt he­ran­ge­zo­gen, so wer­den de­ren Nut­zungs­rech­te in dem oben be­schrie­ben Um­fang er­wor­ben und ent­spre­chend auf den Kun­den über­tra­gen.

3.2. Die im Rah­men des Auf­tra­ges e­rar­bei­teten Leis­tun­gen sind als per­sön­li­che geis­ti­ge Schöp­fung durch das Ur­he­ber­rechtsgesetz ge­schützt und ver­blei­ben bei der Agen­tur. Die­se Re­ge­lung gilt auch dann als ver­ein­bart, wenn die nach dem Ur­he­ber­rechts­ge­setz er­for­der­li­che Schöp­fungs­hö­he nicht er­reicht ist.

3.3. Die Agen­tur darf die von ihr ent­wi­ckel­ten Wer­be­mit­tel an­ge­mes­sen und bran­chen­üb­lich sig­nie­ren und den er­teil­ten Auf­trag für Ei­gen­wer­bung pub­li­zie­ren. Die­se Sig­nie­rung und werb­li­che Ver­wen­dung kann durch ei­ne ent­spre­chen­de ge­son­de­rte Ver­ein­ba­rung zwi­schen Agen­tur und Kun­de aus­ge­schlos­sen wer­den.

3.4. Die Ar­bei­ten der Agen­tur dür­fen vom Kun­den oder vom Kun­den be­auf­trag­ter Drit­ter we­der im Ori­gi­nal noch bei der Re­pro­duk­ti­on ge­än­dert wer­den. Je­de Nach­ah­mung, auch die von Tei­len des Wer­kes, ist un­zu­läs­sig. Bei Zu­wi­der­hand­lung steht der Agen­tur vom Kun­den ein zu­sätz­li­ches Ho­no­rar in min­des­tens der 2,5-fa­chen Hö­he des ur­sprüng­lich ver­ein­bar­ten Ho­no­rars zu.

3.5. Die Über­tra­gung ein­ge­räumter Nut­zungs­rech­te an Drit­te und/oder Mehr­fach­nut­zun­gen sind, so­weit nicht im Erst­auf­trag ge­re­gelt, ho­no­rar­pflich­tig und be­dürf­en der schrift­li­chen Ein­wil­li­gung der Agen­tur.

3.6. Über den Um­fang der Nut­zung steht der Agen­tur ein Aus­kunfts­an­spruch zu.

4. Mit­wir­kungs­pflich­ten des Kun­den

4.1. Der Kun­de wird der Agen­tur zeit­ge­recht, voll­stän­dig und unentgeltlich al­le In­for­ma­tio­nen, Daten  und Un­ter­la­gen zu­gäng­lich ma­chen, die für die Er­brin­gung der Leis­tung er­for­der­lich sind. Er wird sie von al­len Um­stän­den in­for­mie­ren, die für die Durch­füh­rung des Auf­trages von Be­deu­tung sind, auch wenn die­se erst wäh­rend der Durch­füh­rung des Auf­tra­ges be­kannt wer­den. Der Kun­de trägt den Auf­wand der da­durch ent­steht, dass Ar­bei­ten in­fol­ge sei­ner un­rich­ti­gen, un­voll­stän­di­gen oder nach­träg­lich ge­än­der­ten An­ga­ben von der Agen­tur wie­der­holt wer­den müs­sen oder ver­zö­gert wer­den.

4.2. Al­le Ar­beits­un­ter­la­gen wer­den von der Agen­tur sorg­sam be­han­delt, vor dem Zu­griff Drit­ter ge­schützt, nur zur Er­ar­bei­tung des je­wei­li­gen Auf­tra­ges ge­nutzt und wer­den nach Be­en­di­gung des Auf­tra­ges an den Kun­den zu­rück­ge­ge­ben.

4.3. Der Kun­de ist da­rü­ber hi­naus ver­pflich­tet, die für die Durch­füh­rung des Auf­tra­ges zur Ver­fü­gung ge­stellten Un­ter­la­gen (Fo­tos, Lo­gos etc.) auf Ur­he­ber­mar­ken, Kenn­zei­chen­rech­te oder sons­ti­ge Rech­te Drit­ter zu prü­fen und ga­ran­tiert, dass die Un­ter­la­gen frei von Rech­ten Drit­ter sind und da­her für den an­ge­streb­ten Zweck ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Die Agen­tur haf­tet ge­gen­über dem Kun­den nicht we­gen ei­ner Ver­let­zung der­ar­ti­ger Rech­te Drit­ter durch zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Un­ter­la­gen. Wird die Agen­tur we­gen ei­ner Ver­let­zung ge­setz­li­cher Be­stim­mun­gen von ei­nem Drit­ten in An­spruch ge­nom­men, so stellt der Kun­de die Agen­tur von al­len An­sprü­chen Drit­ter frei. Er hat ihr sämt­li­che Nach­tei­le zu er­set­zen, die ihr durch ei­ne In­an­spruch­nah­me Drit­ter ent­ste­hen, ins­be­son­de­re die Kos­ten ei­ner an­ge­mes­se­nen recht­li­chen Ver­tre­tung. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, die Agen­tur bei der Ab­wehr von An­sprü­chen Drit­ter zu un­ter­stüt­zen. Der Kun­de stellt der Agen­tur hier­für un­auf­ge­for­dert sämt­li­che Un­ter­la­gen zur Ver­fü­gung.

4.4. Der Kun­de über­trägt der Agen­tur, so­weit ei­ne Wer­bung in On­li­ne­me­dien ver­ein­bart ist, sämt­li­che für die Nut­zung der Wer­bung in On­linemedien al­ler Art ein­schließ­lich In­ter­net er­for­der­li­chen ur­he­ber­recht­li­chen Nut­zungs­-, Leis­tungs­schutz- und sons­ti­gen Rech­te, ins­be­son­de­re das Recht zur Ver­viel­fäl­ti­gung, Ver­brei­tung, Über­tra­gung, Sen­dung, Ent­nah­me aus ei­ner Da­tenbank und Ab­ruf und zwar zeit­lich und in­halt­lich in dem für die Durchf­üh­rung des Auf­trags not­wen­di­gen Um­fang. Vor­ge­nann­te Rech­te wer­den in al­len Fäl­len ört­lich un­be­grenzt über­tra­gen und be­rech­ti­gen zur Schal­tung mit­tels al­ler be­kann­ten tech­ni­schen Ver­fah­ren so­wie al­ler be­kann­ten For­men der On­li­ne­me­dien.

5. Fremd­leis­tun­gen/Be­auf­tra­gung Drit­ter

5.1. Die Agen­tur ist nach frei­em Er­mes­sen be­rech­tigt, die Leis­tung selbst aus­zu­füh­ren, sich bei der Er­brin­gung von ver­trags­ge­gens­tänd­li­chen Leis­tun­gen sach­kun­di­ger Drit­te als Er­fül­lungs­ge­hil­fen zu be­die­nen und/oder der­ar­ti­ge Leis­tun­gen zu sub­sti­tu­ie­ren (Fremd­leis­tung).

5.2. Die Be­auf­tra­gung von Drit­ten zur Pro­duk­ti­on von Wer­be­mit­teln, an de­ren Er­stel­lung die Agen­tur ver­trags­mä­ßig mit­wirkt, er­folgt im Na­men des Kun­den. Der Kun­de er­teilt hier­zu aus­drück­lich ent­sprechende Voll­macht.

5.3. Auf­träge an Wer­be­trä­ger er­teilt die Agen­tur im ei­genen Na­men und für ei­ge­ne Rech­nung. Wer­den Men­gen­ra­bat­te oder Mals­taf­feln in An­spruch ge­nom­men, er­hält der Kun­de bei Nicht­er­fül­lung der Ra­batt- oder Staf­fel­vo­raus­set­zun­gen ei­ne Nach­be­las­tung, die so­fort fäl­lig wird. Für man­gel­haf­te Leis­tung der Wer­be­trä­ger haf­tet die Agen­tur nicht.

5.4. In Ver­pflich­tun­gen ge­gen­über Drit­ten, die über die Ver­trags­lauf­zeit hi­naus­ge­hen, hat der Kun­de ein­zu­tre­ten. Dies gilt aus­drück­lich auch im Fal­le ei­ner Kün­di­gung des Agen­tur­ver­tra­ges aus wich­ti­gem Grund.

6. Ver­gü­tung

6.1. Es gilt die im Ver­trag ver­ein­ba­rte Ver­gü­tung. Ver­ein­bar­te Prei­se sind Net­to­preise, zu de­nen die je­weils gel­ten­de Mwst. hin­zu­kommt. Zah­lun­gen sind, wenn nichts an­de­res ver­ein­bart ist, in­ner­halb von 10 Ta­gen nach Rech­nungs­da­tum oh­ne je­den Ab­zug fäl­lig. Küns­tler­so­zia­lab­ga­be, Zöl­le oder sons­ti­ge nach­träg­lich ent­ste­hen­de Ab­gaben wer­den an den Kun­den wei­ter be­rech­net.

6.2. Bei Wer­be­mitt­lung sind die je­weils gül­ti­gen Lis­ten­prei­se der Wer­be­trä­ger am Er­schei­nungs­tag ver­bind­lich.

6.3. Bis zur voll­stän­di­gen Zah­lung al­ler den Auf­trag be­tref­fen­den Rech­nun­gen be­hält sich die Agen­tur das Ei­gen­tum an al­len über­las­se­nen Un­ter­la­gen und Ge­gen­stän­den vor. Rech­te an den Leis­tun­gen der Agen­tur, ins­be­son­de­re ur­he­ber­recht­li­che Nut­zungs­rech­te ge­hen erst mit voll­stän­di­ger Be­zah­lung al­ler den Auf­trag be­tref­fen­den Rech­nun­gen auf den Kun­den über.

6.4. Er­streckt sich die Er­ar­bei­tung der ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum, so kann die Agen­tur dem Kun­den Ab­schlags­zah­lun­gen über die be­reits er­bra­chten Teil­leis­tun­gen in Rech­nung stel­len. Die­se Teil­leis­tun­gen müs­sen nicht in ei­ner für den Kun­den nutz­ba­ren Form vor­lie­gen und kön­nen auch als rei­ne Ar­beits­grund­la­ge auf Sei­ten der Agen­tur ver­füg­bar sein.

6.5. Bei Än­de­run­gen oder Ab­bruch von Auf­trä­gen, Ar­beiten und der­glei­chen durch den Kun­den und/oder wenn sich die Vo­raus­set­zun­gen für die Leis­tungs­er­stel­lung än­dern, wer­den der Agen­tur al­le da­durch an­fal­len­den Ko­sten er­setzt und die Agen­tur wird von jeg­li­chen Ver­bind­li­chkeiten ge­gen­über Drit­ten frei­ge­stellt.

6.6. Bei ei­nem Rück­tritt des Kun­den von ei­nem Auf­trag vor Be­ginn des Pro­jekts be­rech­net die Agen­tur dem Kun­den fol­gen­de Pro­zent­sät­ze vom ur­sprüng­lich ver­traglich ge­re­gel­ten Ho­no­rar als Stor­no­ge­bühr: Bis vier Wo­chen vor Be­ginn des Auf­tra­ges 20 %, ab vier Wo­chen bis zwei Wo­chen vor Be­ginn des Auf­tra­ges 25 %, ab zwei Wo­chen vor Be­ginn des Auf­tra­ges 30 %.

6.7. Die Agen­tur ver­schickt Rech­nun­gen in elekt­ro­ni­scher oder schrift­li­cher Form.

7. Ge­währ­leis­tung und Haf­tung der Agen­tur

7.1. Der Kun­de hat die von der Agen­tur ge­lie­fer­ten Ar­bei­ten und Leis­tun­gen un­ver­züg­lich nach Er­halt auf Män­gel hin zu über­prü­fen und sol­che un­ver­züg­lich nach Ent­de­ckung schrift­lich un­ter Be­schrei­bung des Man­gels an­zu­zei­gen. Spä­tes­tens nach acht Ta­gen nach Lie­fe­rung/Leis­tung durch die Agen­tur, bei ver­deck­ten Män­geln nach acht Ta­gen nach Er­ken­nen der­sel­ben, gilt die Leis­tung als ge­neh­migt. In die­sem Fall ist die Gel­tend­ma­chung von Ge­währ­leis­tungs- und Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen so­wie das Recht auf Irr­tums­an­fech­tung auf­grund von Män­geln aus­ge­schlos­sen.

7.2. Im Fall be­rech­tig­ter und recht­zei­ti­ger Män­gel­rü­ge steht der Agen­tur das Recht zur zwei­ma­li­gen Nach­bes­se­rung in­ner­halb an­ge­mes­se­ner Frist zu.

7.3. Das Ri­si­ko der recht­li­chen Zu­läs­sig­keit der durch die Agen­tur er­ar­bei­te­ten und durch­ge­führ­ten Maß­nah­men wird vom Kun­den ge­tra­gen. Das gilt ins­be­son­de­re für den Fall, dass die Ak­tio­nen und Maß­nah­men ge­gen Vor­schrif­ten des Wett­be­werbs­rechts, des Ur­he­ber­rechts und der spe­zi­el­len Wer­be­rechts­ge­set­ze ver­sto­ßen. Die Agen­tur ist je­doch ver­pflich­tet, auf recht­li­che Ri­si­ken hin­zu­wei­sen, so­fern die­se bei ih­rer Tä­tig­keit be­kannt wer­den. Der Kun­de stellt die Agen­tur von An­sprü­chen Drit­ter frei, wenn die Agen­tur auf aus­drück­li­chen Wunsch des Kun­den ge­han­delt hat, ob­wohl sie dem Kun­den Be­den­ken im Hin­blick auf die Zu­läs­sig­keit der Maß­nah­men mit­ge­teilt hat. Die An­mel­dung sol­cher Be­den­ken durch die Agen­tur beim Kun­den hat un­ver­züg­lich nach Be­kannt­werd­en in schrift­li­cher Form zu er­fol­gen. Er­ach­tet die Agen­tur für ei­ne durch­zu­füh­ren­de Maß­nah­me ei­ne wett­be­werbs­recht­li­che Prü­fung durch ei­ne be­son­ders sach­kun­di­ge Per­son oder In­sti­tu­ti­on für er­for­der­lich, so trägt nach Ab­spra­che mit der Agen­tur die Kos­ten hier­für der Kun­de.

7.4. Die Agen­tur haf­tet in kei­nem Fal­l we­gen der in den Wer­be­maß­nah­men ent­hal­te­nen Sac­haus­sa­gen über Pro­duk­te und Leis­tun­gen des Kun­den. Die Agen­tur haf­tet auch nicht für die pa­tent-, ur­he­ber- und mar­ken­recht­li­che Schutz- oder Ein­tra­gungs­fä­hig­keit, der im Rah­men des Auf­tra­ges ge­lie­fer­ten Ideen, An­re­gun­gen, Vor­schlä­ge, Kon­zep­tio­nen und Ent­wür­fe.

7.5. Die Agen­tur haf­tet nur für Schä­den, die sie oder ih­re Er­fül­lungs­ge­hil­fen vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führt ha­ben. Dies gilt nicht für die Haf­tung bei Ver­let­zung we­sent­li­cher Ver­trags­pflich­ten. In die­sem Fall ist die Haf­tung auf ver­trags­ty­pi­sche und vor­her­seh­ba­re Schä­den be­schränkt. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che aus Un­mög­lich­keit der Leis­tung oder Ver­zug sind bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit be­schränkt auf den Er­satz des vor­her­seh­ba­ren Scha­dens. Die Haf­tung der Agen­tur wird in der Hö­he be­schränkt auf den ein­ma­li­gen Er­trag der Agen­tur, der sich aus dem je­wei­li­gen Auf­trag er­gibt.

7.6. Bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit des ein­fa­chen Er­fül­lungs­ge­hil­fen ist die Haf­tung ge­gen­über Un­ter­neh­mern dem Um­fang nach auf den vor­her­seh­ba­ren Scha­den be­schränkt. Dies gilt nicht für die Ver­let­zung we­sent­li­cher Ver­trags­pflich­ten. Ge­gen­über Un­ter­neh­men sind Scha­dens­er­satz­an­sprü­che je­der Art auf den Aus­gleich des ver­trags­ty­pi­schen und vor­her­seh­ba­ren Scha­dens be­grenzt.

8. Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft

8.1. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, evtl. an­fal­len­de Ge­büh­ren an Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten, wie bei­spiels­wei­se an die GE­MA, ab­zu­füh­ren und über anmeldepflichtige Nutzung zu informieren. Wer­den die­se Ge­büh­ren von der Agen­tur ver­aus­lagt, so ver­pflich­tet sich der Kun­de, die­se der Agen­tur ge­gen­ Nach­weis zu er­stat­ten. Dies kann auch nach Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses er­fol­gen.

8.2. Der Kun­de ist da­rü­ber in­for­miert, dass bei der Auf­trags­ver­ga­be im künst­le­ri­schen, kon­zep­tio­nel­len und wer­be­be­ra­te­ri­schen Be­reich an ei­ne nicht ju­ris­ti­sche Per­son ei­ne Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be an die Künst­ler­so­zi­al­kas­se zu leis­ten ist. Die­se Ab­ga­be darf von dem Kun­den nicht von der Agen­tur in Ab­zug ge­bracht wer­den. Für die Ein­hal­tung der An­mel­de- und Ab­ga­be­pflicht ist der Kun­de zu­stän­dig und selbst ver­ant­wort­lich.

9. Ar­beits­un­ter­la­gen und elekt­ro­ni­sche Da­ten

9.1. Al­le Ar­beits­un­ter­la­gen, elekt­ro­ni­sche Da­ten und Auf­zeich­nun­gen, die im Rah­men der Auf­trag­se­rar­bei­tung auf Sei­ten der Agen­tur an­ge­fer­tigt wer­den, ver­blei­ben bei der Agen­tur. Die He­raus­ga­be die­ser Un­ter­la­gen und Da­ten kann vom Kun­den nicht ge­for­dert wer­den. Die Agen­tur schul­det mit der Be­zah­lung des ver­ein­bar­ten Ho­no­rars die ver­ein­bar­te Leis­tung, nicht je­doch die zu die­sem Er­geb­nis füh­ren­den Zwi­schen­schrit­te in Form von Skiz­zen, Ent­wür­fen, Pro­duk­tions­da­ten etc.

10. Me­dia­pla­nung und Me­dia­durch­füh­rung

10.1. Beauf­tra­gte Pro­jek­te im Be­reich Me­dia­pla­nung be­sorgt die Agen­tur nach be­stem Wis­sen und Ge­wis­sen auf Ba­sis der ihr zu­gäng­lichen Un­ter­la­gen, der Me­di­en und der all­ge­mein zu­gäng­li­chen Markt­for­schungs­da­ten. Ei­nen be­stimm­ten werb­li­chen Er­folg schul­det die Agen­tur dem Kun­den durch die­se Leis­tun­gen nicht.

10.2. Die Agen­tur ver­pflich­tet sich, al­le Ver­güns­ti­gun­gen, Son­der­kon­di­tio­nen und Ra­bat­te im Si­nne des Kun­den bei der Me­dia­schal­tung zu be­rück­sich­ti­gen.

10.3. Bei um­fang­rei­chen Me­dia­leis­tun­gen ist die Agen­tur nach Ab­spra­che be­rech­tigt, ei­nen be­stimm­ten An­teil der Fremd­kos­ten dem Kun­den in Rech­nung zu stel­len und die Ein­bu­chung bei den ent­spre­chen­den Me­di­en erst nach Zah­lungs­ein­gang vor­zu­neh­men. Für ei­ne even­tu­el­le Nicht­ein­hal­tung ei­nes Schalt­ter­mins durch ei­nen ver­spä­te­ten Zah­lungs­ein­gang haf­tet die Agen­tur nicht. Ein Scha­dens­er­satz­an­spruch vom Kun­den ge­gen die Agen­tur ent­steht da­durch nicht.

11. So­cial­-Me­dia-Ka­nä­le

11.1. Die Agen­tur weist den Kun­den vor Auf­trags­er­tei­lung aus­drück­lich da­rauf hin, dass die An­bie­ter von den „So­cial-Me­dia-Ka­nä­len“ (z.B. Fa­ce­book im Fol­gen­den kurz: An­bie­ter) es sich in ih­ren Nut­zungs­be­din­gun­gen vor­be­hal­ten, Wer­be­an­zei­gen und Auf­trit­te aus be­lie­bi­gem Grund ab­zu­leh­nen oder zu ent­fer­nen. Die An­bie­ter sind dem­nach nicht ver­pflich­tet, In­hal­te und In­for­ma­tio­nen an die Nut­zer wei­ter­zu­lei­ten. Es be­steht da­her das von der Agen­tur nicht kal­ku­lier­ba­re Ri­si­ko, dass Wer­be­an­zei­gen und Auf­trit­te grund­los ent­fernt wer­den. Im Fall ei­ner Be­schwer­de ei­nes an­de­ren Nut­zers wird zwar von den An­bie­tern die Mög­lich­keit ei­ner Ge­gen­dar­stel­lung ein­ge­räumt, doch er­folgt auch in die­sem Fall ei­ne so­for­ti­ge En­tfernung der In­hal­te. Die Wie­der­er­lan­gung des ur­sprüng­li­chen recht­mä­ßi­gen Zu­stan­des kann in die­sem Fall ei­ni­ge Zeit in An­spruch neh­men. Die Agen­tur ar­bei­tet auf der Grund­la­ge die­ser Nut­zungs­be­din­gun­gen der An­bie­ter, auf die sie kei­nen Ein­fluss hat und legt die­se auch dem Auf­trag des Kun­den zu­grun­de. Aus­drück­lich an­er­kennt der Kun­de mit der Auf­trags­er­tei­lung, dass die­se Nut­zungs­bes­tim­mun­gen die Rech­te und Pflich­ten ei­nes Ver­trags­ver­hält­nis­ses (mit-)be­stim­men. Die Agen­tur be­ab­sich­tigt, den Auf­trag des Kun­den nach bes­tem Wis­sen und Ge­wis­sen aus­zu­füh­ren und die Richt­li­ni­en von den „So­cial-Me­dia-Ka­nä­len“ ein­zu­hal­ten. Auf­grund der der­zeit gül­ti­gen Nut­zungs­be­din­gun­gen und der ein­fa­chen Mög­lich­keit je­des Nut­zers Rechts­ver­let­zun­gen zu be­haup­ten und so ei­ne Ent­fer­nung der In­hal­te zu er­rei­chen, kann die Agen­tur aber nicht da­für ein­ste­hen, dass die be­auf­trag­te Kampag­ne auch je­der­zeit ab­ruf­bar ist.

11.2. Sobald Bilder, Skizzen und Videos bei Facebook und anderen sozialen Medien hochgeladen und bereitgestellt werden, werden die Nutzungsrechte an die Betreiber übertragen.

12.Ver­trags­dau­er, Kün­di­gungs­fris­ten

12.1. Der Ver­trag tritt mit sei­ner Un­ter­zeich­nung in Kraft. Er wird für die im Ver­trag ge­nann­te Ver­trags­lauf­zeit ab­ge­schlos­sen. Ist der Ver­trag auf un­be­stimmte Zeit ge­schlos­sen, kann die­ser mit ei­ner Frist von drei Mo­na­ten von bei­den Sei­ten zum Mo­nats­en­de ge­kün­digt wer­den. Das Recht der frist­lo­sen Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund bleibt von die­ser Re­ge­lung un­be­rührt. Ei­ne Kün­di­gung be­darf der Schrift­form.

13. Strei­tig­kei­ten

13.1. Kommt es im Lau­fe oder nach Be­en­di­gung ei­nes Auf­trags zu ei­nem Streit­fall be­züg­lich des be­auf­trag­ten Pro­jekts, so ist vor der Ein­lei­tung ei­nes ge­richt­li­chen Ver­fah­rens ein au­ßer­ge­richt­li­ches Me­dia­tions­ver­fah­ren zu durch­lau­fen. Bei Strei­tig­kei­ten in Fra­gen der Qua­li­täts­be­ur­tei­lung oder bei der Hö­he der Ho­no­rie­rung wer­den ex­ter­ne Gut­ach­ten er­stellt, um mög­lichst ei­ne au­ßer­ge­richt­li­che Ei­ni­gung zu er­zie­len. Die Kos­ten hier­für wer­den von dem Kun­den und der Agen­tur ge­teilt.

14. Ge­richts­stand

14.1. Im Ge­schäfts­ver­kehr mit Kauf­leu­ten, ju­ris­ti­schen Per­so­nen de­s öf­fent­li­chen Rechts oder bei öf­fent­lich recht­li­chem Son­der­vermögen ist bei Kla­gen Ge­richts­stand der Sitz der Agen­tur. So­weit An­sprü­che der Agen­tur nicht im Mahn­ver­fah­ren gel­tend ge­macht wer­den, be­stimmt sich der Ge­richts­stand bei Nicht­kauf­leu­ten nach de­ren Wohn­sitz. Es gilt deut­sches Recht.

14.2. Er­fül­lungs­ort ist der Sitz der Agen­tur. Ist der Wohn­sitz oder ge­wöhn­li­che Auf­ent­halt des Kun­den auch bei Nicht­kauf­leu­ten im Zeit­punkt der Kla­ge­er­he­bung un­be­kannt oder hat der Kun­de nach Ver­trags­schluss sei­nen Wohn­sitz oder ge­wöhn­li­chen Auf­ent­halt aus dem Gel­tungs­be­reich des Ge­set­zes ver­legt, ist als Ge­richts­stand der Sitz der Agen­tur ver­ein­bart, wenn der Ver­trag schrift­lich ge­schlos­sen wur­de.

15. Schluss­be­stim­mun­gen

15.1. Der Ku­nde ist nicht da­zu be­rech­tigt, An­sprü­che aus dem Ver­trag ab­zu­tre­ten.

15.2. Ei­ne Auf­rech­nung oder die Gel­tend­ma­chung ei­nes Zu­rück­be­hal­tungs­rechts durch den Kun­den ist nur mit an­er­kann­ten oder rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ten Ge­gen­an­sprü­chen zu­läs­sig.

15.3. Soll­te ei­ne Be­stim­mung die­ser All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen ganz oder teil­wei­se un­wirk­sam sein oder ih­re Rechts­wirk­sam­keit zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt ver­lie­ren, so wird hier­durch die Gül­tig­keit der üb­ri­gen Be­stim­mun­gen nicht be­rührt. An­stel­le der un­wirk­sa­men Be­stim­mung soll im We­ge der Ver­trags­an­pas­sung ei­ne an­de­re an­ge­mes­se­ne Re­ge­lung gel­ten, die wirt­schaft­lich dem am nächs­ten kommt, was die Ver­trags­par­tei­en ge­wollt hät­ten, wenn ih­nen die Un­wirk­sam­keit der Re­ge­lung be­kannt ge­we­sen wä­re.

Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/odr finden.

Wil­lich, 27.03.2018